FH 2007 – Herbst – Quarkwade

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Published on: 8. Oktober 2007

Quarkwade

 

Werte Mitradler, vielen Dank für Eure Begleitung durch die Berge des Westharzes. Super auch die Kartenskizzen von Herrn 20 und die Streckenkenntnis von Harzloethi.
Für mich begann der Tag um zwanzig vor fünf und dann folgten 399 Km mit dem Smart von Bonn nach Goslar. Aber die Autobahnen waren recht leer und ich kam zeitig kurz nach 9 in Goslar an. Kurz vor der Einfahrt auf den Parkplatz begegnete ich dann drei Rennradlern mit einem Liegerad im Schlepptau. Das waren wie ich zurecht vermutete die Macbeth-Gruppe kurz nach ihrem verspäteten Start. So gegen Halb 10 taucht auf einem Autodach zunächst ein Fahrradhelm und wenig später der Rest von Harzloethi auf. Gemeinsam sammelten wir dann am Treffpunkt den Rest der Gruppen Gundel und Bibi ein um mit moderatem Tempo die ersten Höhen des Harzes zu erklimmen. Nach erfolgreichem Reifenwechseln begann eine schöne Tour durch den kalten Harz.

Der Harz besteht im wesentlichen aus gut aspaltierten langen Anstiegen mittlerer Steilheit und ebenso langen Abfahrten ohne größere Schwierigkeiten.
Große hochmoorähnliche Wiesen und dunstige Nadelwälder wechseln sich ab.

Interessant war der der immer noch gut sichtbare Verlauf der innerdeutschen Grenze zwischen Elend und Braunlage. In Schierke begann der Anstieg auf denn Brocken der von der Gundeltruppe ohne größere Probleme trotz der Fußgängermassen bewältigt wurde. Hier zeigte sich daß eine bergtaugliche Übersetzung zählt! 29er Kassetten, Compact- oder Dreifachkurbeln wurden gerne gesehen.
Trotz vieler Lagen Bekleidung wäre ohne den heissen Kakao im Schierker Kurpark-Cafe´für mich die Tour zu Ende gewesen da ich nach der langen ekligen Abfahrt durch die Fußgängerzone Brocken vor Zittern kaum noch den Lenker halten konnte. Üble Wellen und Löcher auf der Abfahrt sorgten für heisse Felgen und eisige Finger. Im cafe´trafen dann innerhalb einer Viertelstund alle Forumsharzifahrer ein und starteten dann zur 45 Km-Rückfahrt nach Goslar. Ein paar hundert Höhenmeter waren aber noch bewältigen aber kurz vor Einbruch der Dämmerung waren alle wieder in Goslar zurück. Ein schöner Tag und nette Mitradler was will man mehr.
Leider mußte ich am gleichen Abend wieder zurück nach Bonn wor ich um 23 Uhr auch todmüde wieder eintraf. Bis demnächst, vielleicht beim Formsharzi 2008.

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