FÖ 2007 – nippes

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Published on: 18. Juni 2007

nippes

hier mal ein paar worte aus meiner sicht:

freitag um 2 uhr nachts runtergefahren. auf der a45 dann von 3 bis 6 uhr auf einem flecken gestanden. ein lkw hat dafür gesorgt, dass beide richtungen gesperrt worden sind.

nach meiner ankunft bin ich dann gleich aufs rad und bin flach nach haiming gefahren. dort hoch auf den haiminger sattel und hinten runtergefahren bis zum ochsengarten. von dort bin ich noch eben übers kühtai zurück nach kematen gefahren. soviel zum einrollen. da ich sehr früh aufgestanden bin, ist für mich das gemeinschaftliche abendessen ausgefallen. ich lag um 19uhr im bett. ca19:01uhr war ich schon in der rem-phase.

der nächste tag sollte laut wetterbericht trocken werden. erst am späten abend sind regenschauer vorhergesagt worden. im gesamten inntal lag am frühen morgen um 5 uhr eine nebelsuppe. trotzdem habe ich ich mich auf den wetterbericht verlassen und bin mit armlingen in kurz/kurz gestartet.

ca. 30personen haben sich an der kirche in kematen getroffen. „pünktlich“ um 7:22uhr sind wir richtung insbruck gestartet. in den brenner sind wir ganz locker gefahren. lange zeit fuhr die gruppe zusammen weiter. doch nach einer weile waren wir doch nur noch 7 personen um mich herum. da war ich total überrascht, hatte ich doch erwartet, dass wir alle gemeinsam bis nach sterzing fahren. später habe ich erfahren, dass wohl einer hatte hinten kurz nicht aufgepasst hatte, es entstand eine kleine lücke, die keiner mehr zufahren wollte/konnte. wir acht sind dann geschlossen richtung sterzing weitergefahren. unten am jaufen haben einige die flaschen gefüllt. meine waren noch voll genug und ich wollte erst oben am pass auffüllen. am berg hat sich inspector ziemlich schnell abgesetzt. klaus und cervelo-fan folgten ihm. ich war dahinter und habe mir das mit 100 – 200meter abstand angeschaut. um mich herum waren noch bergabfahrer und edeldomestik. nach einer ganzen weile haben wir dann schrittweise die lücke geschlossen. auch inspector war auch einmal wieder bei den beiden vorne dabei. kurze zeit später waren wir dann als große gruppe unterwegs.

kurz nach der baumgrenze haben wir domo und espresso eingeholt, die schon um 6 uhr gestartet sind.

die strecke runter vom jaufen sind wir dann schön fix gefahren. jedenfalls dachte ich das bis zu dem zeitpunkt, als inspector und edeldomestik an mir vorbeigeschossen sind. unglaublich wie die runtergefahren sind.

ins timmelsjoch bin ich unten zusammen mit cervelo-fan und bergabfahrer gefahren. zu diesem zeitpunkt war nur pinguin und „leider habe ich den namen vergessen“ vor uns, die unten an uns vorbeigefahren sind, als wir uns als gruppe wieder zusammenfinden wollten. später habe ich dann im vorbeifahren gesehen, dass pinguin mit seiner singlespeedübersetzung ziemlich zu kämpfen hatte. die erste untere stufe vom timmelsjoch funktionierte prima. beim einstieg ins flachstück kam dann der mann mit dem hammer in form einer biene für mich ich fuhr gerade an dritter position, als ich merkte, dass etwas auf meinem rechten knie war. ein blick nach unten zeigte mir, dass dort eine ca. 2 – 2,5cm lange biene saß. ich wollte sie gerade wegschlagen als sie mich auch schon gestochen hat. von einer sekunde auf die andere, änderte sich für mich das bild. mein knie schmerzte höllisch. ich konnte nicht mehr im sitzen treten. genauso schlecht war es für mich im stehen. adhoc fing ich an zu frieren. ich stocherte also im flachstück in den gängen rum. ich habe den beiden nix gesagt, weil ich nicht den eindruck nach einer ausrede erwecken wollte. konnte die anderen beiden gerade eben noch halten. doch dann kommt ja noch der einstieg in den schlussanstieg. dort zogen mir die beiden dann weg. mein bein hätte ich am liebsten abgeschnitten. ich habe dann ständig flüssigkeit aus meinen trinkpullen drübergekippt. endlich, der tunnel war erreicht!

der gegenanstieg war eine qual!

auf der abfahrt war mir kalt wie am nordpol. normalerweise macht mir kälte auf abfahrten nicht viel aus.

in sölden bin ich dann in eine tankstelle rein und wollte was essen. das croissant in meiner hand zitter ebenfalls wie espenlaub.

was ich nicht gesehen hatte, dass bergabfahrer nebenan in einem strassenrestaurant saß. erst als ich wieder weiterfahren wollte, haben wir uns dann gesehen. sie fragten mich, ob ich noch 10 minuten warten wollte, bis cervelo-fan fertig mit den essen gewesen ist. das habe ich mit einem hinweis auf die kälte verneint. die beiden haben auch gesehen, dass es mir nicht gut ging.

ich bin dann das ötztal runter. immer in der erwartung, dass die beiden mich einholen. viele km bin ich mit einem ausgeklinkten rechten bein gefahren. ständig blies ein ziemlich starker wind von vorne ins gesicht. den wind hat an dem tag wohl jeder gehasst. ohne treten stand man einfach auf stelle. beim ötztaler im august fährt man ohne treten immerhin noch 45kmh. es fing an zu regnen. von den beiden hinter mir war immer noch nix zu sehen. bis oetz war ich alleine. später habe ich erfahren, dass sich 10 minuten nach meiner abfahrt in sölden eine viergruppe auf den weg gemacht hat.

ans kühtai habe ich bis auf den regen keine grossen erinnungen.

heute tut mir das knie immer noch bei jedem schritt gut weh. starkes strecken und beugen ist nicht möglich. um die einstichstelle herum hat sich die haut in einem radius von 3 cm verfärbt. die muskeln darunter wollen irgendwie noch nicht richtig funktionieren. die ungewöhnliche sitzposition das ötztal runter hat mir zudem den hintern kaputt gemacht. dieser gesamtzustand hat mich dann davon abgehalten, am sonntag noch eine runde zu drehen.

fazit: geile veranstaltung und viele nette leute kennengelernt!

guten tritt

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