FÖ 2007 – efix (Teil 2)

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Published on: 21. Juni 2007

efix

Ötzi zum Training

Mein neues Rad und der Ötztalmarathon

Das Wochenende nutzte ich, um meinem neuen Rad mal die Umgebung zu zeigen. Wir sind am Samstag (16.6) spaßeshalber die Ötztal-Strecke abgeradelt. Start und Ziel war Kematen. Der erste Hügel war somit der Brenner. Frisch gefüttert ging der selbstredend recht gut, aber das ist ja der Trick, am Anfang nicht zu überdrehen. Der anschließende Jaufenpass wurde bewußt langsam aber stetig gefahren. Dort sind wir sogar von Touristen beklatscht worden…!

Fix das Jäckchen an, denn die Abfahrt war frisch. In St Leonhard konnten wir die Klamotten garnicht wieder schnell genug ausziehen. Zumal ab da auch der 30km lange Anstieg zum Timmelsjoch begann. Ein kurzer Blick auf die fleischgewordene Fototapete vor uns… „Die Ösis wollen mich verarschen…!“ dachte ich. Doch Meter für Meter, Kurbel schön nach vorne fallen lassen, ging es bergan.  Geschafft, dachte sich auch die Regenwolke und bescherte uns eine nasse & kalte Abfahrt nach Sölden.  Dort eingetrudelt haben wir an der Nudelschmiede erstmal den Kohlehydratspeicher befüllt.

Leider hatte sich dann auch eine kuhgroße Eiterblase an meiner ‚Stelle‘ gebildet, die das Sitzen nahezu unerträglich werden ließ. Aber es nützt ja nix. Schließlich wollte ich diese verdammte Runde zu Ende bringen – aufgeben galt nicht. In mittlerweile strömenden Regen und mit langem Gesicht quälte ich mich das eigentlich sehr pittoreske Kühtai hoch. So einen Unsinn machst du NIE wieder, schoss es mir durch den Kopf. Das im Sommer verlassene Halligalli-Ski-Dorf sah zu allem Unmut noch viel trostloser im Regen aus. Die langersehnte Abfahrt begann mit einer 16%_Passage.  Mit klammen, kalten Fingern,  mit Kühen und Pferden auf der Straße war die Abfahrt für mich kein Spaß.

Mittlerweile komplett auf Autopilot geschaltet, radelte ich tapfer weiter. Doch da! Das Ortschild KEMATEN. Ein Freuden- und Erleichterungstränchen rann die Wange herab. Siehe da! Der Himmel riss auf und bescherte uns einen dollen Regenbogen über den schneebedeckten Wipfeln. Ich war angekommen, Ross und Reiter einigermaßen wohlauf…

Reine Fahrtzeit 10,5 Std, 230 km, 5200 hm… NIE WIEDER? Naja, eigentlich doch 😉

LeXXi TeamBikeWear.com
Eva Kitz

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